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 Einmal PTBS - immer PTBS??

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Mentalistin
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BeitragThema: Re: Einmal PTBS - immer PTBS??   Do 7 März 2013 - 11:13

Was denn?

M.
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autschi
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BeitragThema: Re: Einmal PTBS - immer PTBS??   Do 7 März 2013 - 12:41

... na dass es dir so gut geht mit deinen symptomen ....

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... die phantasie ist wichtiger als das wissen, denn wissen ist begrenzt ...
(albert einstein)
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Mentalistin
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BeitragThema: Re: Einmal PTBS - immer PTBS??   Do 7 März 2013 - 13:03

Dass es mir gut geht, kann ich nicht behaupten, aber die Schlaflosigkeit und Flashbacks und Albträume habe ich in den Griff bekommen. Der depressive Anteil ist noch da.

M.
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autschi
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BeitragThema: Re: Einmal PTBS - immer PTBS??   Do 7 März 2013 - 14:04

wie lange bist du denn jetzt geheilt, bzw hast nur noch depressiven anteil ?
und was hat dir die symptome erleichtert, wie hast du die flashbacks in den griff bekommen?

mir gehts eher mal so mal so .... depressionen gehen bei mir mit dem hormonzyklus einher, oder sind real reaktiv, also noch immer nicht nicht endogen ... wie ist das bei dir?

lg

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BeitragThema: Re: Einmal PTBS - immer PTBS??   Do 7 März 2013 - 14:45

Geheilt?? Im Griff?


Oder sind die Trigger grade nicht so präsent?

Immer wenn ich dachte, dass Ruhe eingekehrt ist kam der nächste kräftige Einbruch doch irgendwann. Ich denk also nun nicht mehr, dass ichs im Griff hab - auch wenn ich wochenlang Ruhe habe.
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autschi
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BeitragThema: Re: Einmal PTBS - immer PTBS??   Do 7 März 2013 - 20:44

... ich weiß, wie instabil ich bin und bin trotzdem immer überrascht, wenn die präsenz der gesammten symtomatik mich aus heiterem himmel erwischt, ....

mein glück sind die angelernten techniken die mich schnell da wieder rausholen, sowie eine fähigkeit zur raschen regeneration.
mein pech, dass bestimmte instanzen mir meinen frieden nicht lassen wollen, da ich mit einem bein noch mitten im leben stehen muss, und solche instanzen immer störend in den regenerationsprozess eingreifen, manchmel wie in horden ... da ich auch privat wenige gönner kenne.
wenn dann noch paar blöde dinge gleichzeitig kommen und/oder ich dumm zeug höre, dann kann mich das auch länger aus dem rahmen hauen, als akzeptabel ist.

autsch...

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BeitragThema: Re: Einmal PTBS - immer PTBS??   Fr 8 März 2013 - 6:03

Liebe Autschi!

Weil Du von Instanz sprichst .... das ist ja eine Thema, was ich sehr ungern anspreche. Kennst Du diese Instanz, die Dich immer bestrafen will, Die Dir sagt, Du bist schuldig und die Dir quasi nichts gönnt und alles was schön sein könnte torpediert.
Meine Freundin - ebenfalls Betroffene - sagt zu diesem inneren Anteil, wenn man das mal hypnosystemisch benennen will, Sauron ... finde ich sehr gut. Meiner hat noch keinen Namen ich überlege mir gerade einen. ABer es ist wirklich gruselig ... alles was schön ist verursacht Symptome, scheinbar habe ich meine "Lebensberechtigung" irgend wie verloren... es ist wirklich manchmal zum verzweifeln.
Ich setze mich hin und lese etwas, was mich sehr interessiert und schon geht es los ...

Ich freue mich für alle, die an der Chronifizierung vorbeigeschrammt sind. Ich habe es leider nicht geschafft ...

Und ... was ist bisher weiß ist , dass eine Psychoanalyse wirklich die schlechteste Lösung ist, gerade auch wegen dem Verhältnis zwischen dem Analytiker und dem Patienten. Die PA sagt ja,dass sich der Analytiker als Spiegel für Deine Neurosen zur Verfügung stellt, d.h. Du liegst quasi auf der Couch und er hinter Dir und dann redest Du ...
Die Psychologenkommunity bezeichnet ja die PA als unempirisch und kann das auch wissenschaftlich belegen. Man hat nämlich festgestellt, dass der Analytiker immer murmelnde Laute von sich gibt und zwar unterbewusst in die Richtung in er er selbst denkt und bei Dir läuft das quasi auch unterbewusst so ab, dass Du ihm gefallen willst und dann da weiterborst, obwohl da evtl. gar nichts ist. Da können sich fatale angebliche Ereignisse v.a. in der frühsten Kindheit auftun die es gar nie gab. Das weiß man inzwischen, weshalb es u.a. ganz schönen Zoff zwischen der Psychiarie und der Psychologie gibt. Jede Partei wirft der anderen Unfähigkeit vor ...
Nachdem ich doch einiges über die PA weiß, kann ich persönlich nur davor warnen...

Herzliche Grüße von

Engelchen

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autschi
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BeitragThema: Re: Einmal PTBS - immer PTBS??   Fr 8 März 2013 - 12:49

hallo engelchen,

mach dir keine sorgen, ich geh nicht zur analyse!!
schon weil ich ein paar analysegrundlagen kenne, die ich für gefährlich und falsch halte.

da du auf die instanzen so angesprungen bist:
mit instanzen meine ich äußere und echt reale instanzen, wie behörden, stigmatisierende arztberichte, nicht verantwortungstragender vater, faschistische bündnisse, leute, denen ich schwer vors schienbein trat (symbolisch und gerechtfertigt) ... auch ziele und wege von gewissen instanzen, die mir zu bewusst sind, weil ich weiß, was ich weiß, ..... das kann man nicht wegbehandeln!

kann sein, dass ich das alles so auf mich ziehe, weil ich schon von kind an so geprägt bin .... das sehe ich ein ..... denn ich kenne ja mein leben.
aber ich sehe dabei eher größere zusammenhänge ursächlich, .... und zwar von anfang an!!!

meine psychologen hatten bisher wenig zeit in den sitzungen rumzumurmeln und hinter mir lag auch keiner, weil ich mich verweigere, wenn manipulationen spürbar werden für mich, oder seltsame dinge von mir gefordert werden, die mir eher fragwürdig und suspekt als hilfreich erscheinen.
bestimmte therapieformen waren bei mir nicht anzubringen, weil ich nicht mit nem bild an der wand sprechen wollte (zum beispiel) .... und hin lege ich mich auch nicht beim quasseln!
.... obwohl ich zuletzt auch ne analytikerin als traumatherapeutin hatte, .... waren die gegebnheiten allein so, dass sie nur gestaunt hat ..... aber gar überhaupt nix gemurmelt!!
- nenee, .... zum einen konnten wir tiefenpsychologisch nicht so einsteigen, weil mir zu viele ganz reale instanzen (u.a. gerichtl. verfahren) das leben schwer gemacht und mich in dauerstress versetzt und ruiniert haben.
und ich glaube, sie hatte mehr damit zu tun, dass das was ich sage, 1 zu 1 richtig ist, und sie das so noch nie gehört hat! - den offensichtlichen betrug und die offensichtliche rechtsbeugung konnte sie nicht behandeln! - leider! -

liebe grüße autschi

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BeitragThema: Re: Einmal PTBS - immer PTBS??   Sa 9 März 2013 - 4:13

Liebe Autschi!

Ja diese "Instanzen" kenne ich auch gut.

V.a. von Gutachter fürchte ich mich massiv, die haben mich in den jetzigen Zustand erst gebracht. Vorher war es eigentlich ganz gut auszuhalten und danach. ...

Ich denke, es ist das Mißtrauen an dem Du verzweifelst, immer dieses GEfühl zu sprüren, dass sie Dich für eine Simulatin und Lügnerin halten. Das macht mich auch in meiner Umgebung fertig, dass das immer Menschen sind, denen man es ansieht, dass sie überlegen, dass Du ja nur zu Hause bist, weil Du faul bist. Ich jammere deshalb viel, dass mir alles so weh tut, aber dieses jammern ist ganz schädlich, eigentlich würde ich am Liebsten gar nicht darüber sprechen geschweige denn "rumheulen", das verschlimmert alles nur. Am Besten ist ablenken, und tun als wenn nichts wäre, aber dazu bräuchte ich eine einsame Insel, wo mich alle in Ruhe lassen und die kriege ich wahrscheinlich erst, wenn ich die Radieschen von unten sehe.

Herzliche Grüße von

Engelchen
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BeitragThema: Re: Einmal PTBS - immer PTBS??   Sa 9 März 2013 - 11:50

hallo engelchen

... mein anwalt meinte, ich wäre ja regelrecht zerfressen von so viel misstrauen.

ich sagte: - ja, leider und zwar leider auch zu recht! ... und das so lange, bis jemand mein vertrauen wecken kann! -

- ich erwarte keine anerkennung als opfer mehr ... ich erwarte auch keine soziale integration mehr .... ich erwarte keine hilfe mehr ... ich erwarte kein interesse mehr ... ich erwarte auch nicht mehr mein gutes recht .... ich erwarte nicht mehr, dass meine schwächen nicht ausgenutzt werden ... ich erwarte nicht viel von meiner umgebung ....
- ich will aber meine ruhe!!! ....
...... besonders vor ganz gewissen strömungen und schwingungen, die das feinstoffliche längst sichtbar machen und die leider schon fast alles durchsetzen ....
und die in meiner vorstellung nach und nach jede allgemeine innere moral und klarheit vernebeln und zersetzen .... überheblichkeit statt loyalität...... klarheit ersetzt durch nicht authentische bestätigung und suggestionen ..... - scratch ....ähm ... na ja - oder so ähnlich ..... alien

alles liebe
- autschi -

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Engelchen
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BeitragThema: Re: Einmal PTBS - immer PTBS??   So 10 März 2013 - 2:13

Liebe Autschi!

Es geht nur um Eines und das ist Geld und dieses Geld frisst langsam die Moral in dieser Welt auf. Es geht nicht mehr um den Menschen an sich, es geht nur noch um ihn als Kostenfaktor, der möglichst schnell eliminiert werden muss.

Nimm das alles bloß nicht persönlich. Du bist austauschbar. Es geht nicht um Dich, sondern nur um das Geld was Du kostest.

Mir hilft das immer gegen diese schreckliche Wut, die einen sonst zerfrisst.

Kürzlich hat mein Kostenträger sogar behauptet mein Psychopharmaka wäre ja nicht mehr ursächlich auf die PtBS zurückzuführen (obwohl das eines der wenigen ist, die auch ausdrücklich dafür zugelassen sind). Was solltst Du dazu sagen. Sie probieren es immer wieder in der Hoffnung, Dir geht es bis dahin so schlecht, dass Du Dich nicht mehr wehren kannst und dann sparen sie einen Haufen Geld, wenn Du aufgibst..

Bist Du eigentlich auch Science-Fiction-Fan. Man war ich früher in Commander Mclane vom Raumschiff Orion verliebt und dann Star Treck. Das große Vorbild meiner Jugend war Mr. Spock. Das hilft mir komischerweise heute gehen das Gefühl, dass diese Gefühllosigkeit mich fertigmacht. Vulkanier haben keine Gefühle und ... schliesslich wollte ich das früher immer sein. So holt einen die Kindheit ein. Komisch, nicht ....

Herzliche Grüße von

Engelchen
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BeitragThema: Re: Einmal PTBS - immer PTBS??   So 10 März 2013 - 2:18

Ich möchte nochmal auf den Titel dieses Threads zurück kommen.

Einmal PTBS - immer PTBS? - Das kann nicht stimmen, nur schon weil sich der innere Zustand ja ändert. Manchmal denken, fühlen, handeln alle "gesund", dann gibt es Trigger und die ganzen Reaktionen, es gibt auch Verhaltensmuster und Überlebensstrategien, die hinderlich wirken. Doch es gibt auch immer wieder Zeiten, wo das alles NICHT ist. - Es gibt mitten im Leben als von PTBS-Betroffene "gesunde Zeiten". - Phasenweise nur kurz, phasenweise auch länger. Jeder Flashzustand hatte ein Ende, aus jedem Problemzustand kam ich auch wieder raus.

"Einmal PTBS - immer PTBS" stimmt also für mich nicht. Und für mich ist es immer wieder wichtig, sozusagen mit der Lupe die Zeiten ohne PTBS-Sympome oder die Momente, wo es wieder zurückgekippt ist, zu untersuchen.

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sondern dass sie dich nicht mehr beeindrucken.

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BeitragThema: Re: Einmal PTBS - immer PTBS??   So 10 März 2013 - 2:39

Liebe FAuna!

Eine gute Strategie. Ich versuche mich auch immer auf das Positive zu fokussieren, auch wenn es quasi fast eine Lüge ist, aber das hilft ungemein. Ich habe zum Beispiel lange in meinen Hosentaschen STeinchen rumgetragen und für jeden schönen Moment ein STeinchen in die andere Hosentasche gelegt. Du glaubst es nicht, was da abends zusammenkam. Diese Momente gehen sonst unter. Aufschreiben ist natürlich noch besser, aber ich bin kein TAgebuchleser.

In meiner Familientherapieausbildung haben wir kürzlich eine sog. Timeline gelegt. Es stellte sich eine Frau zur Verfügung, die wirklich von Dramen in ihrer Historie heimgesucht wurde und wir haben dann diese Dramen in die Timeline aufgenommen und sie dann gefragt, was denn Postives daraus erwachsen ist. Dieser Ressourcenorientierte Blick auf diese dramatischen Ereignisse hat ihr so viel gebracht, ich war sehr beeindruckt und habe das dann mal zu hause für mich selbst gemacht und siehe da, ich war so überrascht, was ich denn aus meinen Katastrophen alles profitiert habe. Es gibt nicht nur die schwarze Sicht, es gibt auch die Weiße und die Grautöne sehen wir so und so selten.

Herzliche Grüße von

Engelchen
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BeitragThema: Re: Einmal PTBS - immer PTBS??   So 10 März 2013 - 3:36

... ptbs ist eine behinderung, behandelbar!! - man kann die symptomatik dieser behinderung fast auf null bringen denke ich, .... doch es liest sich auch bei wikipedia, dass dafür gewisse voraussetzungen erfüllt sein müssen!
dazu gehört beispielsweise adäquate individuelle behandlung, soziale sicherheit und ein zugewandtes soziales umfeld .... gibt noch mehr in der iste, soweit ich mich erinnere, doch das waren wohl die wesentlichsten in dem was die wissenschaft lange schon weiß!
lange studien an den kriegtraumatisierten sind doch lange ausgewertet und die ergebnisse bekannt.
will nur keiner gewusst haben, weil es auch kostet .....
wie mit den medis, die nicht wegen trauma genommen werden, weil die versicherung das ausschließt, um nicht zur kasse gebeten zu werden und den aspekt der versorgung und sozialen sicherheit zu gewährleisten.
skurile behindertenfeindlichkeit!

abhängigkeit von solchen instanzen ist einfach kacke! ...
vor allem wenn man weiß, dass man auch weniger behindert sein könnte, wenn das korrekt laufen täte oder man die notwendige unterstützung bekommen könnte, ohne sich leuten auszusetzten, die nur gelder hüten müssen, aber gar nix kapieren, was die leute da betrifft .....
das ist mir aufgrund meines schmerzpegels allein schon ein amtlich eingefädeltes dauer-retrauma geworden, welches eine verbesserung meiner behinderung ewig entgegensteht. und nun erwarte ich nix mehr, um mich zu retten vor soviel menschlicher kälte.

natürlich ist ptbs behandelbar!!! - auf die voraussetzungen, möglichkeiten und auch auf die umgebung kommt es an!
- mir kann keiner mehr erzählen, dass die bei jedem gleich sind, und deswegen jeder die gleichen chancen bekommt, wenn er nur möchte oder was dafür tut.

- sind die chancen so rar, oder werden verweigert und weggerechnet, wie leider bei vielen von uns der fall ist, dann ist ptbs auch verschlimmerbar! -
viele haben auch mehr glück oder verstand als ich und andere gehabt! - das ist schön!
- lehrt doch auch das, wie die differenzierung die statik des ganzen beeinflusst. -

das mit den steinchen ist eine schöne idee, .... das mit den aus den dramen erwachsenen blüten ist bei mir immer nur kurz hilfreich, denn ich erlebe ja immer wieder, was sein kann ....
meine blüten sind sogar bunt und nicht nur grautöne, trotzdem ist es oft, als würde ich durstig vor nem wasserglas sitzen ohne arme ....

autschi

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BeitragThema: Re: Einmal PTBS - immer PTBS??   So 10 März 2013 - 7:01

autschi schrieb:
... ptbs ist eine behinderung, behandelbar!! - man kann die symptomatik dieser behinderung fast auf null bringen denke ich, .... doch es liest sich auch bei wikipedia, dass dafür gewisse voraussetzungen erfüllt sein müssen!
dazu gehört beispielsweise adäquate individuelle behandlung, soziale sicherheit und ein zugewandtes soziales umfeld .... gibt noch mehr in der iste, soweit ich mich erinnere, doch das waren wohl die wesentlichsten in dem was die wissenschaft lange schon weiß!
lange studien an den kriegtraumatisierten sind doch lange ausgewertet und die ergebnisse bekannt.

.......

natürlich ist ptbs behandelbar!!! - auf die voraussetzungen, möglichkeiten und auch auf die umgebung kommt es an!....

Hallo autschi, aus meiner Perspektive hast du das etwas zu vereinfacht ausgedrückt. Klar ist PTBS behandelbar. Aber "behandelbar" sind auch letale (tödliche) Krankheiten. Wenn es eine Behinderung ist, kann die Symptomatik nicht auf Null gebracht werden, dann wäre es keine Behinderung. Behinderungen sind definitiv einschränkende Faktoren. (Sinneseinschränkungen, Paraplegie) - Aber ob ein Mensch mit einer Behinderung ein "behindertes" Leben führt, ist damit nicht gesagt....

Auch ob die Symptomatik bei jeder PTBS auf Null gebracht werden kann, bezweifle ich sehr. - Es gibt verschiedene Typen von PTBS. Je nach Ereignis (Naturkatastrophe oder Gewalt durch Menschen, ev. sogar im Beisein anderer, die nicht geholfen haben) gibt es verschiedene Typen. Ebenfalls ein wichtiger Faktor ist, ob es ein wiederholtes Trauma ist.

Wird jemand durch einen Unfall oder ein Naturereignis traumatisiert und hat ein tragendes, zugewandtes Umfeld, durch die persönlichen Anlagen (Erbfaktoren) eine grosse Belastbarkeit und bekommte eine Behandlung, wird dieser Mensch sicher eine weniger ausgeprägte Symptomatik zeigen, als wenn ein Mensch in einer Generationenreihe von Traumatisierung oder Belastung durch psych. Krankheiten wie dissoziale Persönlichkeitsstörung, Schizophrenie oder schwere Depressionen usw. geboren wird. Wenn die Traumata in den ersten Lebensjahren stattfinden, wiederholt und keine Hilfe kommt, wird das einen prägenden Einfluss auf die Persönlichkeit haben und auf die Vulnerabilität (Verletzbarkeit). Kommt dann noch eine Gewalttat als Auslöser dazu, ist ein Mensch mit einer solchen Vorgeschichte und Belastung kaum fähig eine Beziehung zu einer helfenden Person einzugehen, weil das Misstrauen so gross ist...

Eine PTBS ist nicht einfach eine PTBS, obwohl ich auch damit einverstanden bin, dass PTBS "behandelbar" ist. Es genügt meiner Ansicht nach aber nicht, einfach über die Gesellschaft zu stöhnen oder über die Behörden oder nicht kompetente Fachleute. - Es ist ein Netz aus verschiedensten Faktoren, wo nicht einfach eine Ursache und eine Wirkung ist.

Eben habe ich meine Unterlagen der Weiterbildung in Psychopathologie hervorgeholt. Mir scheint das vorgestellte Modell sehr einleuchtend zu sein: (Es ist und bleibt ein Modell, denn die "Wahrheit" wird wohl nie ein Mensch ganz kennen. - "Wissenschaft als der heutige Stand vom Irrtum" - Very Happy

Also die Vulnerabilität hängt ab von
- Genetischer Anlage
- Geburtsgebrechen
- Körperlicher Erkrankung (z.B. Lebensmittelunverträglichkeiten usw.)
- Schädliches Milieu ( Gewalt, Rollen, Suchtmittel)
- Mangelnde Copingstrategien ( Problembewältigungsstrategien, "immer dasselbe")
- traumatisierende Erlebnisse

Dann gibt es auch noch Stressoren, die für psych. Krankheiten das Tröpfchen sein können, die eine psych. Krankheit auslösen können:
- Körperliche Erkrankungen
- Übergänge (Pubertät, Heirat, Pensionierung etc.)
- Verluste (v.a. Beziehungen, Arbeit)
- Langjährige Überlastung in Arbeit, Familie, kranke Kinder, Schulden etc.
- aber auch plötzliche Entlastungen wie bestandene Prüfungen, Tod eines lange gepflegten Menschen

Auch PTBS kann so ausgelöst werden. Eine PTBS geht immer einher mit psych. Symptomen., die Krankheitswert haben. Der Krankheitswert ist abhängig von der Einschränkung im täglichen Leben. (Beziehungen, Arbeit)

In den letzten Jahren wurde ja viel geforscht zur "Resilienz" (vom lat. resiliere = zurückspringen, abprallen, also Widerstandsfähigkeit. - Auch das ein sehr wichtiger Begriff. )

Mich interessiert dabei vor allem, wie Resilienz entwickelt werden kann. - Dafür werde ich wohl einen eigenen Thread eröffnen.

Ich bin sicher, dass manche Menschen gewisse Formen von PTBS ausheilen können, aber nicht alle Menschen jede Form.

Generalisierungen erlebe ich generell (Very Happy) als gefährlich!

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sunny

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BeitragThema: Re: Einmal PTBS - immer PTBS??   So 10 März 2013 - 9:50

Zitat :
Wenn es eine Behinderung ist, kann die Symptomatik nicht auf Null gebracht werden, dann wäre es keine Behinderung.

... ich bin fast blind und kann sehen mit speziellen linsen sogar beinahe 90%!!! - wenn jemand nur mit gehhilfe gehen kann, dann ist er immer nch behindert wenn er läuft!

Zitat :
Auch ob die Symptomatik bei jeder PTBS auf Null gebracht werden kann, bezweifle ich sehr. - Es gibt verschiedene Typen von PTBS. Je nach Ereignis (Naturkatastrophe oder Gewalt durch Menschen, ev. sogar im Beisein anderer, die nicht geholfen haben) gibt es verschiedene Typen. Ebenfalls ein wichtiger Faktor ist, ob es ein wiederholtes Trauma ist.

Wird jemand durch einen Unfall oder ein Naturereignis traumatisiert und hat ein tragendes, zugewandtes Umfeld, durch die persönlichen Anlagen (Erbfaktoren) eine grosse Belastbarkeit und bekommte eine Behandlung, wird dieser Mensch sicher eine weniger ausgeprägte Symptomatik zeigen, als wenn ein Mensch in einer Generationenreihe von Traumatisierung oder Belastung durch psych. Krankheiten wie dissoziale Persönlichkeitsstörung, Schizophrenie oder schwere Depressionen usw. geboren wird. Wenn die Traumata in den ersten Lebensjahren stattfinden, wiederholt und keine Hilfe kommt, wird das einen prägenden Einfluss auf die Persönlichkeit haben und auf die Vulnerabilität (Verletzbarkeit). Kommt dann noch eine Gewalttat als Auslöser dazu, ist ein Mensch mit einer solchen Vorgeschichte und Belastung kaum fähig eine Beziehung zu einer helfenden Person einzugehen, weil das Misstrauen so gross ist...

... sag ich ja! - nicht jeder hat die gleichen voraussetzungen und gegebenheiten! -

Zitat :
Es genügt meiner Ansicht nach aber nicht, einfach über die Gesellschaft zu stöhnen oder über die Behörden oder nicht kompetente Fachleute.

... ne genügt nicht! .... tu ich auch nicht nur! oder meintest du jemand anderen? - das weiß doch auch jeder!

die liste aus dem vorgestellten modell zur sensibilität, bzw. verletzbarkeit ist ja irgendwie logisch. - oder? - ich weiß, dass ich bereits mit sieben oder acht drüber nachdachte, wie entwcklung im inneren vonstatten geht und wie uns jedes ereignis beeinflusst im umgang mit dem nächsten ereignis! - und wie jede neue erfahrung wieder unmengen an neuen verknüpfungen bildet, die mir im nächsten schritt wiederbegegnen.

- zur resilienz ist ein eigener thread sicher angebracht, ... wenn dir das thema gerade so aufgeht in der ausbildung, ist das sicher überschaubarer und leichter wiederzufinden!

Zitat :
Generalisierungen erlebe ich generell () als gefährlich!

.... ja, das sehe ich auch so! ....
generalisierungen sind so gefährlich wie korrupte generäle ... (tcm) ... sie schädigen und übergehen das was im herzen wohnt!

gruss von autschi

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BeitragThema: Re: Einmal PTBS - immer PTBS??   Di 12 März 2013 - 7:51

Liebe Mitstreiter!

Jede PtBS ist anders, genauso wie jeder Mensch anders ist und jeder Mensch braucht für sein spezielles inneres Erleben auch eigene Techniken, um damit umzugehen.

Ein Treat zum Thema Resilienz ist gut. Es gibt zwar anerkannte Resilienzfaktoren, aber warum nicht einmal im Detail darüber reden, ob es nicht so kleine Erleicherungen gibt, die vielleicht auch anderen helfen könnten. So kleine Kniffe können einen doch wieder Spielraum geben und v.a. auch helfen, damit man sich der Krankheit gegenüber nicht so hilflos ausgeliefert fühlt, was ja bei den Meisten wiederum ein Trigger ist.

Und wir sollten uns auch klarmachen, dass wir als "Opfer" von Behörden, Krankenkassen u.a nicht persönlich gemeint sind, die behandeln alle Kostenfaktoren gleich schlecht, ob die nun sichtbar im Rollstuhl sitzen oder andere chronische Krankheiten haben. Mir hilft das immer, es irgend wie als Spiel zu sehen, nur manchmal wenn ich scheiß Tage habe gelingt mir das nur sehr schlecht, wobei es ja auch STudien gibt, die solche Hindernisse als signifikant krankheitsverschlechternd belegen.

Aber ... wir lassen uns doch nicht unterkriegen - oder?!

Alles Liebe von

Engelchen
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BeitragThema: Re: Einmal PTBS - immer PTBS??   Di 12 März 2013 - 12:07

scratch ... ne studie brauch ich ja nicht mehr, weil ich es merke
... schlimm ... meine kinder auch
und ein spiel ist für mich anders ... eher lustig ... auch spannend, aber nicht so - existenziell!
bin froh, hin und wieder auch auf manch verständnis gestossen zu sein in dem ein oder andren büro oder praxis, und auch schon freundlichkeit und kleine hilfestellungen habe ich erlebt, ...
denn unterkriegen lass ich mich nicht,
solange bis ich mir die kugel gebe .... weil ein kostenfaktor weniger den meisten besser in den kram passen täte und sie das auf skurile weise an allem austoben, was ihnen kosten verursacht oder sonstwie zu unbequem ist. - ich nenne es gerne auch sanktionen! -
- persönlich oder nicht? .... hm ... schwer, das nicht persönlich zu nehmen, was meine kinder und ich schon deswegen und damit aushalten mussten und für folgen tragen.
ich werds mal versuchen. schöner wäre es ja.
... sich vorzustellen, die hätten das alles gar nicht so gemeint ....
was mir so probleme verursacht .... und uns unserer rechte und gesundheit beraubt, die noch bestehen ....
ein spiel???
.... hmh ... um recht und gesetz? ... weil es um sozialrechte geht? ....
oder roulett? ... weil es um geld geht?
.... oder russisch roulett? ... weil es nicht selten sogar um leben geht?

na ja, o.k. .... ich versuch es mal trotzdem, ... nicht persönlich zu nehmen, was ich außer ungerechtigkeiten, große wie kleine, auch an wahren verbrechen erlebte ...
ist viel verlangt, aber ich will das jetzt wirklich mal versuchen ...
möge amnesie diese bereiche erfassen, die sich noch wehren!

autsch.....


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BeitragThema: Re: Einmal PTBS - immer PTBS??   Do 14 März 2013 - 7:35

Liebe Autschi!

So sehe ich die Amnesieattacken die ich habe auch, Du vergisst gottseidank auch das Negative und das erleichtert ungemein... alles hat seinen Wert man muss es nur erkennen. Heute habe ich im Gespräch mit meiner Freundin sogar die Medis die ich nehmen muss plötzlich als positiv erkannt. Schließlich beruhigen die mich Hippel so, dass ich für einige Menschen echt salonfähig geworden bin.

Keine dauerenden Zwischenreden, keine ständig heraussprudelnden Ideen, ich nerve somit niemanden mehr und störe nicht, also hat alles seine Vorteile.

Das erleichtert mir wirklich das Leben, früher habe ich sehr viele negative Rückmeldungen bekommen, weil ich immer so emotional war und heute achtet man meine Meinung viel mehr, weil ich nicht so viel spreche und auch andere mal eher zu Wort kommen lasse.

Herzliche Grüße von

Engelchen
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Nisroch
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BeitragThema: Re: Einmal PTBS - immer PTBS??   Do 14 März 2013 - 9:21

hallo meine lieben Smile
um auf das thema PTBS einzugehen ob PTBS nun eine Behinderung ist oder nicht rs kommt ganz darauf an warum man PTBS hat , manche haben eine weil sie ein trauma erlebt haben , jenach der schwere kann dieses behandelt werden und somit die wunde verheilen, manche haben aber aber mehr als nur ein trauma erlitten und haben aufgrund dessen auch die PTBS beim Versorgungsamt eintragen lassen und sind somit Schwerbehindert. Ich in meinem Fall habe aktuell 20% PTBS in meinem Pass Crying or Very sad uvm% für andere Krankheiten, aber das ist ein anders Thema und gehört hier nicht hin.
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autschi
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BeitragThema: Re: Einmal PTBS - immer PTBS??   Do 14 März 2013 - 10:41

hallo engelchen,
du nimmst medis um amnesie zu kriegen und zur schonung deiner umgebung? ... na das klingt aber merkwürdig! Wink
oder nimmst du die gegen sprechdurchfall und gegen zuviele übersprudelnde ideen?

ich nehm nur schmerzmedis, ... andre sachen setzte ich immer schnell ab.
nehme mal die einen die nicht so müde machen und mal die andren die sehr müde machen.
ich bin lieber weniger müde ... und nehm auch nen höheren schmerzpegel in kauf.
unter leute geh ich schon ne weile nicht mehr wirklich.
meist red ich dort auch nix mehr ... tut mir nicht gut ...
und wenn dann nur mit ärzten, therapeuten, lehrern, ämtern, krankengymnasten, etc.
auch dort tut es mir selten gut ... denn ich rede dort nur, weil ich unsere belange klären muss ............... und je nach metier ist das, was ich sage oder worum ich bitten muss, dort nicht gut aufgehoben oder wird missverstanden oder auch wenig ernst genommen und ignoriert ...
privat länger reden oder telefonieren tu ich nur mit schnellsprechenden quasselstrippen über gott und die welt zum beispiel.

... scratch ... hmm .... ich weiß nicht, .... ich denke, .... ich bin anders, ... wie wir alle! - clown


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BeitragThema: Re: Einmal PTBS - immer PTBS??   Fr 15 März 2013 - 7:42

Liebe Autschi!

Nein, ich kriege nicht von den Medis Amnesien, sondern das sind dissoziative Amnesieattacken, die v.a. das Kurzzeitgedächtnis betreffen und von Triggern her stammen. Und wenn es ganz schlimm wird trifft mich die Ohnmachtsattacke mit vorgeschalteten Drehschwindel. Echt lecker, im letzten Jahr habe ich mir so alle Bänder im linken Fuß gerissen und fast den kleinen Zeh abgerissen weil ich im Türstock hängenblieb.

Die Medis helfen mir gottseidank gut und der Wirkstoff Trimipramin hilft auch gegen Schmerzen, da bin ich sehr froh und Du schläfst sehr gut davon. Es erschlägt viele der Probleme und ich versuche es einfach postitiv zu sehen, da das zusammen mit dem Wirkstoff Mirtazipin mir wenigstens zu einem erholsamen Schlaf verhilft. Am nächsten Morgen habe ich zwar Schmerzen, ob der nächtlichen Wirrungen, aber ich bin froh, dass ich überhaupt ohne suchterzeugende Mittel gut schlafe. Es geht auch schlimmer und ich bin ein sturer Optimist und lasse mich auch nicht davon abbringen. Wenn man was nicht verändern kann, dann kann man nur die Einstellung dazu verändern und das macht es leichter.

Aber müde macht einen das Zeug, da hast Du Recht, ich habe bis vor kurzem noch eine am Vormittag genommen und da hatte ich das Gefühl, ich bekomme gar nichts auf die Reihe, ich dachte es ist der veränderte Antrieb, der mich hindert, aber es war das Trimipramin, das so stark beruhigt, dass es dich dann regelrecht lähmt. Ich habe es aber geschafft, die einzusparen und damit geht es einigermaßen.

Ich vergewaltige mich zwar regelrecht zu Tätigkeiten im Haus, aber bin dann doch stolz, wenn ich was geschafft habe und das hilft dann auch wieder die resultierenden Schmerzen auszuhalten.

Schlimm wird es, wenn ich eine schlechte Phase habe, da wird dir dann bewusst, dass Du dein Leben lang Psychopharmaka nehmen musst, das ist ein Scheißgefühl, aber .... es geht vorbei.

Herzliche Grüße und ein (trotzdem) wunderbares Wochenende wünscht Dir

Engelchen
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autschi
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BeitragThema: Re: Einmal PTBS - immer PTBS??   Fr 15 März 2013 - 21:53

liebe engelchen,

wichtig ist immer, was man selber fühlt ... nicht was andre oder man selber denken!
so nehm ich es auch schon lange und das hilft.

ich wollte auch psychopharmaka, um meinen zustand zu verbessern ... aber mir wurden wohl nie die richtigen mittel ausgewählt ... was langfristig einsetzbar ist für mich.
für akuthilfe war das zueg nie schnell genug, ... o.k. nach zwei wochen verspüre ich dann etwas, nur wenig erleichterung, ....
- die sich weitere vier bis sechs wochen später in meiner wahrnehmung wie hirnkleber und emotionskiller anfühlten. - das zeug verändert nicht, dass mir individuelle und wahre hilfe versagt bleibt ... doch es verklebt den impuls, was dagegen zu tun oder mich zu wehren.

und da ich mich von ärzten, die sowas verschreiben nur wenig und selten wahrgenommen fühlen durfte, ich auch anderweitig ohne mein wissen für medikamententests einer schmerzambulanz missbraucht wurde, .... habe ich diese psychomittel nach dem vioxx-skandal und weiteren informationen über das medizinkartell auch nicht weiter getestet ....

ich habe zudem für mich vertrauenswürdige ärzte im system gefunden, die meine haltung verstehen und mich unterstützen, wie sie können. - das sogenannte kartell ist aber auch in den vielen kassen vertreten!
- unser gesundheitssystem ist mir persönlich zu sehr durchsetzt von diffusem gelüge und wahren verbrechen, dass ich froh bin, wenn ich den ein oder anderen darin finde, der noch nicht geblendet ist. - und ich habe angst vor neuen medikamenten ... große angst ... und nicht von ungefähr ....
ich habe auch ein epilepsiekrankes kind ....
was der erst durchmachte in diesem apparat, ist so furchtbar, dass ich es nirgends in den raum stellen kann, ohne mich selbst zu triggern oder auch gefahr zu laufen von den antworten ganz furchtbar getriggert zu werden. -

so ist meine haltung und mein gefühl zu dem ganzen entstanden.
doch ich möchte niemandem einreden, dass seine haltung dazu falsch ist oder er seiner wahrnehmung nicht trauen soll, wenn er sich doch geholfen fühlt ... dann ist alles gut!!!

wie gesagt, habe auch ich ja auch vertraute ärzte, von denen ich mich gut behandelt und aufgefangen fühle .... und die mir meinen wunsch nach schmerzmittelfreiheit nie ausreden wollen ... obwohl sie auch in meinen krisen mal gern ne klinik zwischenschalten würden, verstehen sie meine riesigen ängste von selbst. - sie wissen, dass es stimmt!

dir auch ein schönes wochenende
hier scheint die sonne ohne ende obwohl noch schnee liegt, ... toll ist das!

liebe grüße autschi

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BeitragThema: Re: Einmal PTBS - immer PTBS??   So 17 März 2013 - 7:41

Hallo Autschi!

Was glaubst Du weshalb ich Psychologie studiere .... Wenn ich nämlich selbst beurteilen kann, was wo im Gehirn wirkt und welche Nebenwirkungen hat, dann muss ich mich nicht von dummen Ärzten veräppeln lassen, die mir schnell was verordnen, um nicht zu viel Zeit investieren zu müssen.

Vor vielen Jahren habe ich eine falsche Kombination verordnet bekommen und das sog. Serotonin-Syndrom bekommen, eine tödliche Sertoninvergifung. Meine beste FReundin hat mir das Leben gerettet, sonst gäbe es mich nicht mehr. Aber wer hat schon das Glück eine Psychiaterin als Freundin zu haben. UNd da habe ich mich entschlossen, was gegen meine Unwissenheit zu tun. Ich muss sagen, dieses Studium (Fernuni), nebst psychotherapeutische Heilpraktikerausbildung (Fernausbildung, damit ich nicht das Haus verlassen muss) hat mir schon den ARsch gerettet, da man doch immer noch irgend wo etwas Neues liest. Es kommt ja, gerade in der biologischen Psychologie durch das weiter fortschreitende Wissen im Bereich der Funktion des Gehirns doch immer wieder was Neues raus, das ich dann an mir teste und das gibt mir auch ein bisschen Macht über mich selbst zurück.

Auch die systemische Ausbildung die ich vor einiger Zeit begonnen habe und bei der ich inkognito quasi als Schmerzpatientin teilnehme (das erspart Fragen) mit seinem stark logisch ausgerichteten und lösungsorientierten Therapieansatz hilft mir in meinem inneren System noch Spielräume zu finden und mich auch von inneren Anteile wie dem inneren Schmerzpatienten nicht so sehr beeinträchtigen zu lassen. Nur ein Anteil von mir hat Schmerzen, das hilft mir sehr und so versuche ich auch durch innere Dialoge Einfluss zu gewinnenn und die sind inzwischen empirisch als sehr wirksam erforscht werden.

Und ... mit sich selbst reden bedeutet auch, dass man nie einsam ist, auch wenn man schlecht drauf ist ....

Ich bin froh, dass ich inzwischen die Frequenz der externen Hilfe dadurch runterfahren konnte und von sich selbst wird man auch selten hintergangen und falsch behandelt ...

Alles Liebe von

Engelchen
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autschi
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BeitragThema: Re: Einmal PTBS - immer PTBS??   So 17 März 2013 - 13:34

ja engelchen,

finde ich toll , dass du auch diesen weg beschreitest, und auch diese einsichten gewonnen hast ...
meine mutter sagte schon immer: "hilf dir selbst, dann hilft dir gott!"
spass beiseite, meine mutter hat nicht mal an gott geglaubt, aber recht hat sie trotzdem!

meine erste gute therapeutin sagte mir, nachdem ich so oft erzählt habe wie es mir ergangen ist wieder mal und dass ich mich schlecht behandelt fühle (nicht nur von ärzten):

"handeln sie selbst, dann müssen sie sich nicht schlecht behandelt fühlen!"

das war während des rentenverfahrens, das erste anatomiebuch hatte ich mir ja schon besorgt ... wegen dummgeschwätzten lügen zum demoralisieren von rentenantragsstellern ....
na ja, nach dem spruch der thera fühlte ich mir erst was vor den bug gefahren, denn ich war ja abhängig von schmerz- und stabilisierungsbehandlungen, die nun mal nicht stattfanden! ...
ich meldete mich trotzdem in den ersten heilpraktikerseminaren an ... zeit vergeht ja auch, wenn ich nichts tue.
- und zu versuchen, was alles so geht, ist immer noch besser, als nichts tun. -

hätte mir die rentenkasse nach dem unfall adäquat geholfen und auf meinen hausarzt und den alten orhtopäden gehört .... dann wäre mein zustand heute ein wesentlich besserer, und auch die prognose wäre eine andere, ... das weiß ich.

bevor ich den kopf für ausbildungen frei hatte, musste ich aber auch noch das jugendamt loswerden, ...
denn die haben soviel nerven und kraft gekostet ... dass ich tatsächlich erst anfangen konnte mit den seminaren, als ich die termine zur sogenannten familienhilfe verweigerte ...... aufgrund ihrer untätigen, sinnfreien wichtigtuerei ohne sinn und ohne verstand .... die haben sogar auf papier immer meine kinder verwechselt ... da war meine tochter plötzlich das behinderte kind, obwohl die seit jahren immer mal reinschreiten, weil ich doch hilfe brauchte mit dem autisten im haus ganz allein!
heute sag ich denen auf den kopf zu, dass es ihnen doch nur ums geld geht und ihren selbstversorgerapperat am laufen zu halten .... und dass die kinder ihnen am arsch vorbeilaufen .... beweise für diese aussagen habe ich satt ....
bin ja jetzt in ner anderen gegend und das jugenamt hier ist entsetzt was die mit uns abgezogen haben, dabei wissen die lange nicht alles, da wir nur zwei termine hatten, weil die klinik sich vergewissern wollte, wie mein kind lebt, da ich ja zwischen den umzügen sehr überfordert wirkte, wenn die mir so blöd kamen
.... doch gott sei dank, wissen die umliegenden ämter bereits um die arbeitsweise der nachbarstadt, so dass die mir das erlebte auch sofort geglaubt haben, zumal einige namen schon öfter fielen, die ich auch erwähnte im zusammenhang mit inkompetenz und gemein-bösen intrigen! - seit die unser übergangszuhause und einige meiner arbeiten gesehen haben, lassen die mir meinen willen: frieden und ruhe!

glück? ... mal ernst genommen zu werden ....
oder war ich echt so blind zu glauben, dass ganz deutschland so drauf ist ... weil eine stadt sich untereinander so deckt in ihrem handeln ... und ich soviel halt zu tun hatte mit denen?

vielleicht nur glück, aber da ich nochmal umziehe, hoffe ich dass mein weltbild wieder bunter wird .... bisher bin ich da noch voll verunsichert, da ich 20 jahre in dieser klüngelstadt war .... eigentlich verbrecherstadt ... aber das ist besser in einenm extra-thread aufgehoben, was hier auf den flugblättern verteilt wurde, kurz bevor ich umzog.

gruselig, aber wahr ... kaum einer weiß das so gut wie ich ... viele haben drüber geredet, nur manche haben das ernst genommen, viele umzüge in unserer strasse haben dann aber trotzdem stattgefunden.

nein, ... sich selbst behandelt man so nicht ... ganz bestimmt nicht ...

und wenn man bei sich selbst mal einen fehler macht, dann darf man sich wenigstens auch frei und ungestraft dafür in den hintern treten ....

finde toll dass man auch im netz studieren kann.
denke grade drüber nach doch noch zusätzlich ein kunststudium anzufangen parallel zur körpertherapeutischen ausbildung.
denn bilder zeichne ich schon immer und die sind gut ... also ich finde sie gut und bemerke das auch bei anderen, dass sie die gut finden.
- die vorsteherin vom frauenmuseum fand sie auch gut, meinte aber, sie stellen nur studierte künstlerinnen aus
und zudem unterstellte mir, die am pc gemacht zu haben ...
nee, freihändig hab ich die gemacht, ohne vorzeichnen ... und mit verkrampfenden, manchmal tauben fingern ... ich war echt sauer auf die doppelturmfrisurtante!
fehlte nicht viel, und ich hätte schwer gekontert ... konnte mich auf ne fequenz bringen, wo ich sie dann doch noch interesse für das kommende jahr ankündigte ... das wäre jetzt ... aber ich will die nun ignorieren und lieber woanders ausstellen ... lieber in einem buchladenschaufenster .... das wird von einem größtenteils andren und auch größeren publikum frequentiert ...
und wenn viele das gut finden, dann ärgern sich manche vielleicht über ihr verhalten mir gegenüber, als sie noch nicht wussten, was ich alles mache und kann .... das würde mich sehr freuen .... na, und wenn nicht, ist auch nicht so schlimm! - dann hab ich noch mehr ideen, mich zu freuen ...

diese kack titelgeilheit ist wohl oberstes gebot in den meisten metiers, obwohl doch das ergebnis mehr zählen sollte!
so verfahren auch diese dummen behandler, die sich dem kartell mehr und mehr verpflichten, anstatt einer imaginären ihnen nicht einleuchtenden berufsehre zu folgen ... die sie ja nicht verstehen und nicht haben, weil es gar nicht ihre berufung ist!
ihre berufung ist titeltragen!
- das ich zwar ungesund, weil nicht authentisch, aber es scheint ihnen was zu bringen ....

....phuh ... ist datt viel geworden ... fast peinlich .... dabei hab ich schon rumgelöscht ---
- jetzt lös ich mich mal lieber, sonst darf man mich öffentlich ne quasselstrippe nennen!! Razz

berufung? ... nee, talent!

gruss autschi

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BeitragThema: Re: Einmal PTBS - immer PTBS??   Di 6 Aug 2013 - 0:59

Ich sehe PTBS wie eine Narbe. Die geht sicher nie weg, wird aber kleiner und blässer und tut irgendwann auch nicht mehr da. Man sieht, da ist was, da war was. Aber es ist vorbei.

Ansonsten darf man auch nicht vergessen, dass PTBS eine normale Reaktion auf unnormale Umstände ist. Daher ist sie meiner Meinung nach keine Krankheit, sondern eine Selbsthilfe. Mein PTBS hat Recht, wenn es auf die Barrikaden geht, sobald jemand versucht mich zu manipulieren. Nicht richtig ist, dass ich in solchen Situationen überreagiere. Aber dass ich in Abwehr gehe, ist grundsätzlich richtig. Deshalb versuche ich auch gar nicht erst, mein Trauma los zu werden, nur eben gelassener mit den Reaktionen umzugehen. Beim letzten Antriggern war ich drei Tage lang ungefähr so fit wie ein nasser Waschlappen in der Ecke. Das sollte noch besser werden!
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Einmal PTBS - immer PTBS??

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