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 Umgang als eigentlich Nichtbetroffener

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Outlaw
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BeitragThema: Umgang als eigentlich Nichtbetroffener   Do 19 Sep 2013 - 8:18

Hallo zusammen!
 
Ich möchte mich einmal kurz vorstellen... und dann sogar direkt mit der Tür ins Haus fallen Very Happy
 
Mein Nick, Outlaw, hat nichts besonderes zu sagen, es ist wenn ich es recht betrachte, einfach nur das erste Wort, das mir eingefallen ist, von daher macht euch deswegen keine Gedanken^^
 
Wer ich bin?
Nunja, ich bin 21 Jahre alt, mache eine Ausbildung zum Krankenpfleger... ich bin eigentlich ein ziemlich normaler Mensch- zumindest denke ich das von mir... (ob das stimmt? Hmm....? Razz)
Okay, vielleicht nicht ganz normal, aber das lest ihr ja später noch unten^^
 
Warum ich in diesem Forum bin?
Nun, genau da falle ich mit der Türe ins Haus...
 
Ich habe eine Freundin (EINE Freundin, nicht MEINE Freundin)- und die hat eine PTBS. Weil ich nicht weiß, ob es wichtig ist, aus welchen Ursachen eine PTBS entsteht, lasse ich den Auslöser für diese Störung bei ihr einfach mal aus.
Ich habe damit zweierlei Probleme:
1. Was kann ich tun, damit es ihr gut geht? Was kann ich tun, was ihr hilft damit umzugehen? Und wie kann ich es vermeiden, ihre Situation zu verschlimmern?
2. Ich mag sie. Sie ist mit mir befreundet, und obwohl sie sich besonders in letzter Zeit (aufgrund der Folgen der PTBS: Depressionen, seltsames (bipolares??) Verhalten, absolut gestörtes Nähe/Distanzverhältnis, etc.) extrem verändert, ändert das nichts daran, dass ich dieses Mädchen wie meine Schwester lieb hab. Und es macht etwas mit mir, dass ich von dieser Störung weiß. Es macht mich unglaublich wütend, weil ich den Auslöser kenne (den ich ehrlich gesagt lieber nicht kennen würde, weil es mich eben so überfordert). Ich habe für mich keine gesunde Art und Weise gefunden, damit umzugehen. Das mich das sehr mitnimmt und ich mich vielleicht besser in ihre Situation einfühlen kann, als sie denkt, weiß sie glaube ich nicht. Daraus resultieren die Fragen: Wie gehe ich überhaupt damit um? Wie kann ich mich emotional davon "abketten"? Wie gehe ich damit um, dass sie sich so sehr verändert? (Verständnis habe ich, ich kann mich sehr gut in Menschen hineinversetzen- aber wenn ich selbst indirekt betroffen bin, macht es das sehr schwer, mich selbst richtig zu reflektieren)
 
Das sind so im groben die Fragen, die mich dazu gebracht haben, mich hier im Forum anzumelden. Besonders aber ist es die Tatsache, dass ich nun schon seid einiger Zeit (ein Jahr ungefähr) diese Problematik habe/kenne und noch immer keine Lösungsansätze gefunden habe.
 
Nebenbei: Ich bin ein klein wenig kreativ angehaucht^^
Ich habe eine sehr gute Art und Weise gefunden zumindest für einige Momente den Druck abzulassen: Ich verpacke meine Gedanken kreativ, schreibe, und mache eine Geschichte daraus. Ich versuche mich an den Schreibstil von Douglas Preston/ Lincoln Child und Akif Pirincci anzulehnen- auch wenn diese unerreichbar genial sind.
Eine weitere Motivation für mich, ich hier anzumelden war es, dass ich wissen möchte, wie jemand eine PTBS genau erlebt (Menschen mit einer Lungenentzündung erleben diese auf eine bestimmte Art, Menschen mit Kniegelenkverschleiß erleben dies auf eine bestimmte Art.... wie erlebt man eine PTBS? Ich kann es mir nur sehr schwer vorstellen).
Sollte jemand eine Leseprobe haben wollen, so kann ich diese (nur per Mail als Antwort) gerne schicken, denn besonders da bin ich für Feedback und auch Kritik sehr empfänglich.
 
Ich hoffe, ihr könnt euch ein Bild von mir machen, wenn etwas offen geblieben sein sollte, so fragt mich einfach.
 
Ich freu mich darauf, mich mit euch auszutauschen!
 
lg
Outlaw
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lotus23
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BeitragThema: Re: Umgang als eigentlich Nichtbetroffener   Do 19 Sep 2013 - 9:51

Hallo und Willkommen!
Outlaw schrieb:

1. Was kann ich tun, damit es ihr gut geht? Was kann ich tun, was ihr hilft damit umzugehen? Und wie kann ich es vermeiden, ihre Situation zu verschlimmern?
Sei ein guter Freund. Erzähle ihr, dass du ihre Störung ernst nimmst und fühlst, ohne dabei Ihr das Gefühl zu geben, dass sie dich belasten könnte. Mach ihr Mut und sage, dass eure Freundschaft das alles aushält und sie sich nicht scheuen muss, auf dich zu zu gehen. Respektiere in jedem Fall auch die Entscheidung, wenn sie etwas Abstand haben möchte. Offen sein, Verständnis mitbringen, nicht klammern, keine Panik... so in etwa.

Outlaw schrieb:

Wie gehe ich überhaupt damit um? Wie kann ich mich emotional davon "abketten"? Wie gehe ich damit um, dass sie sich so sehr verändert? (Verständnis habe ich, ich kann mich sehr gut in Menschen hineinversetzen- aber wenn ich selbst indirekt betroffen bin, macht es das sehr schwer, mich selbst richtig zu reflektieren)
Emotional von etwas "abketten" erscheint mir nie langfristig als richtig. Emotional verarbeiten, sollte die richtige Methode sein. Verstehen, beobachten... Doch solltest du auch wissen, das es auch kontraproduktiv sein kann, wenn man versucht seine Freunde zu therapieren. So was geht meist nur mit einer gewissen Distanz und die scheinst du nicht zu haben. Wenn du kreativ bist, dann lebe deine Kreativität aus. Versuch diese auch im Gleichgewicht zu halten, also nicht nur melancholisch, sondern auch "sanguine" schreiben, um sich mal der Temperamentenlehre von Hippokrates zu bedienen.

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Outlaw
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BeitragThema: Re: Umgang als eigentlich Nichtbetroffener   Fr 20 Sep 2013 - 8:40

Vielen Dank für eure Antworten! Smile

@lotus 23:

Ich glaube der springende Punkt ist (oder eher war) das "Abstand lassen"- obwohl ich sehr genau weiß, dass sie auch Abstand braucht. Es ist nur eine wirklich Überwindung, wenn man einen Menschen, den man sehr mag, nicht helfen kann und alleine lassen muss, weil es eventuell die eigene Anwesenheit ist, die diesem Menschen schaden kann. Nunja, ich glaube langsam kann ich das aber. Es ist nur so, dass ich sie zwar loslassen kann, aber das Thema lässt mich selber nicht los- und ich möchte das am liebsten "zurückwissen", damit mich das nicht mitnehmen kann... Oder ich möchte eine Zeitkapsel um das ungeschehen zu machen.... irgendwie sowas...
Du hast absolut Recht, wenn du sagst, dass es nahezu unmöglich ist, seine Freunde zu therapieren! Genau das war der Ansatz, den ich nämlich anfangs versucht habe, durchzusetzen. Ich sagte ja, dass ich in der Krankenpflege arbeite- und damit habe ich auch Einsätze in Psychiatrien- und dort habe ich die Psychologen unauffällig (?) ausgefragt und versucht, zumindest ansatzweise meine Freundin in eine Bahn zu lenken, in der sie erkennt, dass sie eine professionelle Therapie braucht... Ich bin auch der absoluten Überzeugung, dass ich das bei einer mir fremden Person geschafft hätte. Aber bei ihr? Da war ich selbst viel zu sehr emotional drinne. Da war es absolut unmöglich zum Beispiel objektiv zu spiegeln, eine nüchterne Rückmeldung zu geben... Außerdem wollte ich das ja auch eigentlich nicht wissen- und wenn man es ehrlich nimmt wollte sie es mir auch nicht erzählen^^ (Das hat unsere Freundschaft ziemlich belastet, aber nicht zerstört, bei weitem nicht)
Die Frage ist nun: Wie verarbeite ich denn das?
Was ist denn "verarbeiten"?
Und vor allem: Wie soll das gehen?
Durch reflektieren?
Wenn ich versuchen würde, auch nur für einen kurzen Moment, mir das vorzustellen, was bei ihr die PTBS auslöste, so habe ich ein sehr merkwürdiges Gefühl, es fühlt sich so an, als ob ich vor Mitleid und gleichzeitig vorlauter ohnmächtiger Wut implodieren würde. Ja, das beschreibt es vielleicht am besten, so kann man sich grob vorstellen, wie sich das anfühlt...

Nebenbei: Ich wollte eigentlich dafür ein eigenes Thema unter einer anderen Überschrift erstellen- sind andere Forumteile nur für für Mitglieder zugändlich, die länger hier sind?

lg
Outlaw
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Pauline08
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BeitragThema: Re: Umgang als eigentlich Nichtbetroffener   Fr 20 Sep 2013 - 9:04

Hallo Outlaw,

Du hast Recht, der Vorstellungsraum soll auch nur für die Vorstellung sein, Diskussionsthemen bitte woanders unterbringen. Ich kann die Texte aber gerne verschieben, wenn Du weißt, wo Du sie haben möchtest und unter welcher Überschrift.

Wo steht: Neue Mitglieder können lesen und schreiben, kannst Du das auch. Weiterhin stellen wir Dir auch gerne ein Tagebuch zur Verfügung, das Du dann für Deine Anliegen auch verwenden kannst. Falls Du nicht weißt, wohin.

Bitte beantrage dieses unter Tagebuch - Tagebuch beantragen.

Lg Pauline

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Outlaw
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BeitragThema: Re: Umgang als eigentlich Nichtbetroffener   Mo 23 Sep 2013 - 5:42

@Pauline08

Ja, wenn du das verschieben könntest, wäre das klasse!
Am besten passt es von der Thematik glaube ich unter "Therapie-/ behandlungsunterstützende Maßnahmen" unter dem Titel "Umgang als eigentlich Nichtbetroffener"- Danke Smile
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Pauline08
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BeitragThema: Re: Umgang als eigentlich Nichtbetroffener   Mo 23 Sep 2013 - 6:08

Wird von unserer Moderatorin loomie gerne gemacht!

Pauline

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autschi
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BeitragThema: Re: Umgang als eigentlich Nichtbetroffener   Mo 23 Sep 2013 - 12:20

hallo Outlaw,

dein mitgefühl unterstreicht das wort eigentlich in der Überschrift ... denn es macht dich sehr betroffen, was deiner Freundin wiederfahren ist und was sie für eine wesensveränderung dadurch mitmacht.
du beschreibst es ganz gut mit dem tiefsitzenden (mit-) leid und der gleichzeitigen ohnmächtigen wut, die einen innerlich implodieren lässt ...
du schreibst, wenn du das geschehene an dich ranlässt, wird dir merkwürdig zumute .....
merkwürdig? ....
.... das wort enthält die worte merken und würdigen!!!
und ich denke das ist vielleicht schon der schlüssel zum verarbeiten anstatt sich davon abketten zu wollen, was einem verdrängen oder leugnen gleichkommt ....

lass dein merken und dein würdigen zu! - es ist die Wahrheit! - und die fühlt sich manchmal eben verdammt merkwürdig an.

.... sie steht dir nahe ... von deiner seite scheint die Bindung zu ihr sehr tief zu sein ...


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KHN
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BeitragThema: Re: Umgang als eigentlich Nichtbetroffener   Mo 23 Sep 2013 - 19:06

Zeige Verständnis aber kein Mitleid. Setz sie nicht unter Druck. Wenn sie Verabredungen absagt, heißt das vielleicht nicht, dass sie nicht will, sondern nicht kann. Gehe ruhig mit ihr um.

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Liebe Grüße
KHN

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Loomie
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BeitragThema: Re: Umgang als eigentlich Nichtbetroffener   Mo 23 Sep 2013 - 23:06

Hallo Outlaw,
 
 
erst einmal will ich Dir wirklich etwas sehr wichtiges dazu sagen.
"achte auf Dich". Das heißt nicht dass man egoistisch sein soll, aber einen gewissen Abstand haben solltest.
Ich finde es schön, dass es Menschen gibt, die da sein wollen, die versuchen mitzudenken usw. jetzt kommt das
"aber"....
 
Will sie überhaupt dass Du ihr hilfst?  Du schreibst etwas von "abketten" das hört sich für mich schon sehr nach Abhängigkeiten an und danach, dass Ihr wirklich ein Nähe Distanz Problem habt. Und dabei kommt bei mir eine Situation hoch, die ich selbst erst erlebt habe. Ich schreibe das jetzt und ich meine das nicht fies oder böse, es ist sehr direkt aber ehrlich und dessen solltest Du Dir bewusste sein.
Willst Du ihr als Freund "ohne" Hintergedanken helfen? Oder hast DU mehr Gefühle und willst mehr von ihr? Wie steht sie zu Dir?
 
Ich habe seit langem einen "Bekannten", der mich Jahrzehnte kennt. Er würde gerne mit mir zusammen sein aber ich wollte das nie und das weiß er, so waren wir Freunde aber mehr war für mich nicht drin.
Nun war ich in einer Krise, ich hatte am Anfang wo ich noch "Abgrenzungsschwierigkeiten" die Eine oder Andere "zu Nahe" Situation zugelassen mit diesem Mann. Danach bin ich umso mehr auf Abstand gegangen.
Er hat es immer mal wieder versucht, also mir näher zu kommen, gerade wenn ich schwach war und Halt suchte
Leider hatte er immer Hintergedanken! So ging das ein paar Jahre.
Bis die jetzige heftige Krise kam und Schwupps war er wieder da und nach 3Tagen fing er wieder an, versuchte mir in diesen schwachen Momenten näher zu kommen und meinte wieder, "ich möchte mit dir zusammen sein", dieses Mal war ich weiter und konnte mich 100% abgrenzen, womit er nicht gerechnet hat und auch nicht klarkam.
In dem Moment hat er mich fallen gelassen und sich nie wieder gemeldet. Also meine Ängste bestätigte sich, dass er wenn ich Grenzen setze, er weg ist. Und kein FREUND ist sondern ein Ziel verfolgte.
Und wir hatten halt auch lange dieses Nähe Distanzproblem, was Du auch beschreibst. Und es war immer klar, dass mehr nicht aus uns wird, aber er hat mir helfen wollen, in der Hoffnung, dass wir doch irgendwann ein Paar werden.
 
Und nun lese ich Deinen Beitrag und da kam mir meine Geschichte gerade hoch und daher bitte ich Dich,
wenn Du ihr ohne Hintergedanken "als Freund" helfen willst und "sie das auch will", dann finde ich es prima. Das sollte Dir klar sein. Du schreibst zwar, dass Du sie wie eine "Schwester liebst" aber ist es nur die geschwisterliche Liebe oder Liebe? Das sollte vorher echt ganz klar sein.

Du kannst sie weder therapieren noch ihren Retter spielen, das ist unmöglich. Sei einfach da, wenn sie Dich braucht und sei ein Freund . Behandele sie so normal wie möglich. Es nützt ihr nichts sie als "Opfer" zu behandeln.
Achte und wahre ihre Grenzen und das auch wenn sie anlehnbedürftig ist, das finde ich noch wichtig.
Das war jetzt ehrlich aber mir war es ein Anliegen und wichtig, dass Du das wirklich als Freund OHNE Hintergedanken machst, sonst schadet es ihr mehr.
Nimm das jetzt bitte nicht persönlich. Ich kenne Dich und sie nicht, daher musste ich für mich diese Situation auch mal hinterfragen.
 
Liebe Grüße
Loomie

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Ich will ja pünktlich aufstehen aber leider lässt mich meine Bettdecke nicht los zwinker
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